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Kapitel 6: Heartbeat
--------------------


Autor: TeufelchenYugi (Jessica Gerwat)
BL:
Warnung: Lemon/Lime, Drama, Romantik, Dark, Death
Pairing: Atemu x Yugi (Haupt), Seto x Jonouchi (Neben)
Reden : „....“
Denken: //....//
Chapter 6/15?
D: Alle Charas gehören Kazuki Takahashi. Ich habe sie mir lediglich
ausgeliehen.
Ich bekomme kein Geld und auch sonst nix dafür.





Chapter 6

Heartbeat


Zum xten Mal an diesem Tag sah Yugi’s Mutter auf die Küchenuhr, den ihr Mann
folgte ihrem Blick und seufzte.
„Mach dir keine Sorgen, Schatz. Sie werden bestimmt gleich da sein.“
„Aber es sieht Yugi gar nicht ähnlich, sich nicht zu melden. Er ist doch
sonst so verantwortungsvoll.“ Man sah die Besorgnis ihrem Gesicht deutlich an
und schon wieder sah sie zur Uhr.
„Du scheinst aber auch zu vergessen, dass Yugi noch nie mit von seinem
Lieblingssänger eingeladen worden war. Er wird schon...!“ Ein Klacken
unterbrach ihn.
„Siehst du... da ist unser Sohn!“ Schon sah er wie seine Frau aus der Küche
in den Flur stürmte.

„YUGI!...oh...Ich hab mir solche Sorgen gemacht!“
Ohne Atemu weiter zu beachten, der hinter Yugi stand und die Türe schloss, zog
sie ihren Sohn in ihre Arme und überhäufte ihn mit Küssen.
„Es tut mir leid... Wir hatten verschlafen. Und hungrig wollte ich ihnen ihren
Engel ja schließlich nicht zurückgeben.“ erklärte Atemu die Sache und sah
zu Yugi, der nun von seiner Mutter freigegeben wurde. Dieser drehte sich zu
Atemu um und sah ihn traurig an.
„Hey... schau nicht so traurig, Aibou. Du kannst mich jeder Zeit anrufen…
Meine Nummer hast du ja und wir werden bestimmt bald wieder etwas zusammen
unternehmen. Das heißt..., wenn deine Eltern es erlauben.“ Mit den letzen
Worten wand er sich den Eltern zu, welche vor ihm standen.
Diese sahen sich fragend an, dann zu Atemu und schließlich nickten sie.
Dankbar lächelte er und wand sich dem Kleinen zu.
„Siehst du... sie haben nichts dagegen, Yugi. Na komm, schenk mir dein
Lächeln zum Abschied, ja?“ Lieb wuschelte er Yugi durchs Haar und dieser
konnte nicht anders und warf sich Atemu einfach in die Arme.
„Vielen dank, Atemu. Danke für diesen wunderschönen Tag.“ Er blickte auf
und ein Lächeln legte sich auf seine Lippen, welches Atemu erwiderte.
„Mir hat es auch viel Spaß gemacht, Yugi. Sehr viel...“ Sanft drückte er
seinen Aibou und löste die Umarmung dann schweren Herzens.
„Ich muss dann los zur probe.“
„Ja, ist gut.“
„Ich ruf dich morgen Abend an, ok Yugi?“
„Ja, ich freu mich drauf!“
Beide sagen sich in die Augen, während die Eltern sich fragende Blicke zu
warfen.
„Wollen Sie denn nicht noch zum Essen bleiben?“ fragte die Mutter.
Schließlich brachte Atemu somit dazu den Blick von Yugi auf sie zu wenden.
„Das ist wirklich sehr lieb, aber ich muss dankend ablehnen. Wenn ich zu spät
zur Probe komme, erlebe ich den nächsten Morgen nicht bzw. erwache ich im
Krankenhaus, weil Seto meint, mich erziehen zu müssen.“ Ein Kichern Yugi’s
lies ihn wieder zu diesem schauen.
„Hey... weißt du, was der für ein Drache sein kann? Dem möchte ich nicht im
Dunkeln allein begegnen, ehrlich. Ich nehme dich irgendwann mal mit zu einer
Probe, dann kannst du dich davon überzeugen.“
„Wirklich?“ Mit strahlendem Lächeln sah Yugi zu dem Sänger auf.
„Ja... versprochen, du kleiner Sonnenschein.“ Für ihn war es, als ging die
Sonne auf, wenn Yugi ihn so herzlich anlächelte. Dann ging von seinem Herzen
eine Wärme aus, die sich in seinem gesamten Körper ausbreitete und ihm das
Gefühl gab, dass Yugi’s Licht, welches er ausstrahlte, einen Weg in seinen
Körper gefunden hatte und nicht vorhatte, diesen jemals wieder zu verlassen.
Seufzend wuschelte er Yugi ein letztes Mal durchs Haar und reichte den Eltern
zum Abschied die Hand.
Nachdem auch diese sich bedankt hatten und nach einem letzten Lächeln das Yugi
und Atemu tauschten, verlies dieser das Haus und machte sich auf den Weg zur
Bandprobe.


„So, da bin ich. Wir können anfange!“ Mit diesen Worten betrat Atemu ca.
eine halbe später den Probenraum.
Seto und Jonouchi, die grad in einen heißen Kuss vertieft waren, schreckten
auseinander, als die Tür plötzlich aufgestoßen wurde.
„Kannst du nicht anklopfen?“ maulte Seto ihn an, woraufhin Atemu lediglich
eine Augenbraue hoch zog.
„Also... da bin ich heute pünktlich und du findest doch was um zu maulen.
Also noch mal von vorn... Hi Seto, Hi Jonouchi.“
„Du willst mir etwas über Anstand beibringen? Lern erstmal die Privatsphäre
anderer zu achten.“ Seto wurde langsam giftig, doch das war Atemu ziemlich
gleich. Er hatte gute Laune, warum wusste er selbst nicht wirklich, aber die
würde er sich nicht verderben lassen.
„Ich freue mich auch euch zu sehen, Seto. Und es tut mir leid, es sagen zu
müssen, aber dieser Raum gehört euch nicht allein. Was wenn Isis herein
gekommen wäre und nicht ich?“ Er sah den Drachen dabei nicht einmal an,
sondern bereitete die Instrumente und Mikros vor.
„Im Gegensatz zu dir hat unsere Managerin genug Anstand und klopft an ehe sie
herein kommt.“ knurrte Seto und Jonouchi, der das ganze bisher nur
Kopfschütteln beobachtet hatte, ging nun dazwischen.
„Du weißt, dass sie das tut, weil wir uns hier nicht selten auch umziehen,
Seto. So und nun Ende der Diskussion.“ Ein böser Blick auf Seto reichte und
dieser nahm grummelnd seine Gitarre und begann sie zu stimmen. Sein Lover
hingegen wollte nun endlich was über den Rest vom „Date“ seines Freundes
wissen.
„Und? Wie war’s mit dem Kleinen? Was habt ihr noch gemacht gestern?“
„Was sollen wir noch groß gemacht haben? Wir... sind zu mir und nachdem ich
ihm das Haus gezeigt habe, haben wir gegessen und anschließend sind wir etwas
in den Whirlpool gegangen. Gegen halb 11 sind wir dann ins Bett und eben vor gut
ner Stunde hab ich ihn Heim gefahren.“
„Der Kleine ist süß nicht?“
„Oh ja... er ist ein Engel... Ahh.. nein.. ich.. Warte nicht so... wie du
denkst!“ errötend bemerkt Atemu viel zu spät, was er da grade gesagt hatte.
Als er das breite Grinsen des Blonden sah spürte er wie seine Wangen noch viel
heißer wurden.
„Soo????? Warum bitte wirst du grad so rot, dass jede Ampel neidisch wird,
Alter?“ Er legte lachend seine Hand um Atemu’s Handgelenk und zog ihm zum
Sofa das im Raum stand.
Er drückte ihn ins sitzen und setzte sich neben seinen Freund seit
Kindertagen.
„Sei ehrlich, Atemu... Du magst ihn.“ Wie üblich redete der Blonde nicht
lange um den heißen Brei, sondern fiel mit der Tür ins Haus.
Tief seufzend senkte Atemu seinen Kopf.
„Ich... hätte ihn beinahe geküsst, Jonouchi...!“
„Was? i... ich mein, so kenn ich dich ja gar nicht.“
„Ich... mich ehrlich gesagt auch nicht. Yugi, er gibt mir das Gefühl, wonach
ich solange gesucht habe, ein Gefühl von Geborgenheit, Wärme, Vertrautheit
und...!“
„Liebe?“ beendete Jonouchi den Satz woraufhin ihn der andere ansah.
„Ich weiß es nicht. Das ist es ja. Ich weiß nicht, ob ich ihn liebe oder...
ihn einfach nur niedlich und süß finde.“
„Was sagt dir denn dein Herz, Atemu?“
„Das weiß es glaub ich selbst nicht. Es ist verwirrt und doch irgendwie
leichter, wenn Yugi in der Nähe ist. Aber... Am schlimmsten ist es, wenn ich in
seine Augen sehe. Dann weiß ich gar nicht mehr, was ich denken soll. Als wenn
mein Verstand sich einfach abschaltet.“
„Also für mich ist die Sache ja fast klar, Atemu. Aber wenn du es selbst noch
nicht so richtig fühlst oder dir sicher bist, dann solltest du auf jeden Fall
aber doch weiter mit ihm in Kontakt bleiben da...“Doch er wurde von Atemu
unterbrochen.
„Das bleiben wir. Wir haben Nummern getauscht. Ich sagte schon, dass ich ihn
morgen Abend anrufe. Würde gern am kommenden Samstag was mit ihm machen. Nur
was...?“
„Hm... Auf jeden Fall was neutrales. Aber ich würde da so gar nicht drüber
grübeln an deiner Stelle. Du wolltest Yugi doch eh morgen Abend anrufen. Am
besten fragst du ihn, ob er Lust hat und wenn ja, dann fragst du ihn, ob er
gerne was bestimmtes machen würde. Vielleicht gibt es ja was, was er schon
länger machen wollte, oder wo er hin wollte.“ Kurz überlegte Atemu bei den
Worten seines Kumpels.
„Ja... das ist glaub ich das Beste.“ stimmte er schließlich nickend zu.
„Soll ich den Damen vielleicht noch eine Tasse Kaffee und ein stück
Sahnetorte bringen?“ unterbrach Seto sarkastisch wie eh und jäh ihr
Gespräch.
„Man Seto. Das is wichtig. Was, wenn Atemu die Chance verpasst, die liebe
seines Lebens zu finden?“ brummte der Blonde seinen Koibito an.
„Im Moment ist es wichtig, das wir proben. Schon vergessen, dass wir am
Freitag bereits den nächsten Auftritt haben?
„Nein, dass haben wir nicht, aber es ist erst Sonntag und da bleibt noch genug
Zeit. Du tust grade so, als wären wir Anfänger.“
„Und du mein Hündchen tust so, als hätten wir’s nicht nötig zu
proben.“
„Du weißt, dass du mich so nicht nennen sollst, SETO!“
„Sooo... Schluss aus!! Beruhigt euch wieder! Alle beide!“ Atemu ging
dazwischen. Er hatte einmal miterlebt, wie die beiden Krach hatten. Jonouchi war
fast für einen Monat zu ihm gezogen. Es wäre sicher, dass aus ihrer Beziehung
gewesen, wenn Atemu nicht Vermittler gespielt hätte.
„Seto hat Recht. Wir fangen jetzt mit den Proben an. Um mein „Liebesleben“
können wir uns weiter in einer Pause kümmern.“ Er sah auf die Uhr und nahm
dann seinen Platz an Mikro ein.
„Na los, ihr beiden. Es ist bereits halb 3 und ich würde hier heute gerne
noch vor 20 Uhr raus.“
Seto und Jonouchi sahen sich kurz an, ehe sie beide tief durchatmeten und
anschließend auch ihre Plätze einnahmen.
„Erst Kaffeekränzchen halten und dann hetzen. So was hab ich gern!“
„Ach seto, jetzt hör doch endlich auf zu brummen und lass uns anfangen.“
Der Sänger stellte sein Mikro an und gab den beiden als sie fertig waren mit
einem Nicken das übliche Zeichen und damit fingen sie endlich mit ihrer Probe
an.
Und auch hier wanderten Atemu’s Gedanken mehr als einmal zu dem jungen Mann,
der sein Herz mit so viel Wärme erfüllte.




Leicht genervt ließ Yugi sich gegen 19 Uhr erschöpft auf sein Bett fallen.
//Oh mann... ein Wunder, dass ich denen nicht auch noch erzählen musste wie ich
in seiner Gegenwart geatmet habe.// Seit dem Mittagessen um 14:30 Uhr hatte er
seinen Eltern alles bis ins kleinste Detail von seinem Tag mit Atemu erzählen
müssen. Er konnte ja verstehen, dass sie sich dafür interessierten, aber das
sie mit ihren Fragen und Nachhacken geschlagene 4 Stunden füllen konnten,
hätte er nicht gedacht.
Nach dem Abendessen hatte er sich dann mit der Entschuldigung, dass er müde
sei, was nicht mal gelogen war, ins Bad verzogen, um ein entspannendes Schaumbad
zu nehmen.
Nun lag er mit nichts als einem Handtuch um die Hüften auf seinem Bett und war
zu faul sich seinen Pyjama an zu ziehen.
Einfach nur da liegen und nichts tun. Als er seine Augen öffnete, fiel sein
Blick auf das Poster von Atemu neben seinem Kopf. Ein tiefes Seufzen entkam
Yugi’s Kehle, als er sich auf den Rücken legte. Er hatte immer gedacht, wenn
er das Poster ansah, der Sänger sei der bestaussehenste Mann der Welt. Doch
seit gestern wusste er, dass er sich da etwas eingeredet hatte, was nicht
stimmte. Atemu war der heißeste, süßeste und bestaussehenste Typ des gesamten
Universums. Allein wenn er ihn anlächelte, löste es in Yugi’s gesamten
Körper ein irres Kribbeln aus. Tausende Schmetterlinge, Raupen und Ameisen
veranstalteten in seinen Magen eine Party und er fand diese Art der Belästigung
nicht einmal schlimm. Im Gegenteil, sie sollten gar nicht aufhören zu feiern.
Und das ausgerechnet dieser junge Mann mit ihm Freundschaft geschlossen hatte,
machte Yugi glücklich.
//Aibou...!//, klang es immer wieder in seinem Kopf.
//Aibou...// Immer wieder erschien Atemu mit freiem Oberkörper vor seinen
Augen, wie er sich diesen Wort hauchend über ihn beugte.
//Aibou...// Er schloss die Augen und spürte zarte, begehrende Finger über
seine Brust gleiten.
//Aibou...// Warme und sanfte Fingerspritzen legten sich um seine Brustwarzen,
umkreisten sie, strichen darüber und drehten sie sanft, entlockten Yugi’s
Kehle wohlige Seufzer.
//Aibou...// Fordernd und bestimmt, doch zugleich sanft, glitten diese
wunderbaren Finger tiefer. Verspielt glitten sie am Rand des Handtuchs hin und
her. Reizten sanft die empfindlichen Nerven darunter, bevor sie dem Stoff
schließlich von dessen Hüfte lösten, sodass er seitlich von diesen rutschte.
//Aibou...//, hörte er die Stimme hauchen als sanfte, begehrende Finger über
seinen vor Lust glühenden Schritt strichen. Keuchend bäumte er sich diesen
entgegen und stöhnte auf, als eine sanfte warme Hand ihn umfasste und eine
andere seinen Bauch streichelte.
//Aibou...// Die Gefühle, die ihm diese Hände bescherten, waren atemberaubend.
Fordernd, sanft und begehrend. Immer weiter trieben sie ihn in die Wolken.
Minuten lang fühlte es sich an, als würde er schweben. Und dabei klang immer
wieder die Stimme des Sängers in seinem Kopf.
//Aibou...//
„Ah... Atemu...“
//Aibou...//
„Ich... kann nicht mehr Atemu...!“
//Aibou, lass dich gehen...//, hauchte die Stimme und Yugi spürte, wie er in
den Wolken, in welchen er sich befand, explodierte und dann in die Tiefe viel,
ehe er sich schließlich auf seinem Bett wieder fand.
Dort lag er nun und betrachtete mit roten Wangen, keuchend und glasigen Blick
seine Hand an, an welcher die Spuren seines Höhenfluges noch hafteten. Noch nie
hatte er diesen Moment so heftig erlebt. Noch immer zitterte er leicht und sein
Körper fühlte sich wie nach einer Betäubung an.
Mühsam griff er nach der Klenex-Box und griff ein paar Taschentücher heraus,
um sich von besagten Spuren zu befreien.
„Ach Atemu...!“ Müde und erschöpft stand er danach auf, zog sich eine
Shorts an und ging ins Bad, um die Taschentücher in der Toilette zu entsorgen.
Er spülte sie hinunter und wusch sich seine Hände, ehe er zurück in sein
Zimmer ging und sich seine Medikamente aus seinem Schubfach holte.
Mit den Tabletten in der Hand ging er zum Bett, setze sich hinauf und nahm die
Wasserflasche, welche neben diesem stand.
Nacheinander nahm er die Tabletten und spülte sie mit dem Wasser herunter.
Als er die letzte der Tabletten nahm, piepste sein Handy und verwundert stellte
er seine Wasserflasche weg. Wer schickte ihm den um diese Uhrzeit noch eine
SMS?
Vor allem WER schickte ihm eine SMS? Er hatte ja keinerlei Freunde. So ging er
zum Schreibtisch und nahm das Handy mit zum Bett und legte sich hinein, ehe er
es aufklappte.
Doch er saß innerhalb eines Augenblinzelns aufrecht im Bett.
„Atemu?!“ Sein herz machte einen Salto und sofort flogen wieder diese Horden
von Schmetterlinge durch seinen Körper.

'Hallo, Aibou. Bin grade von der Probe nach Hause. Wollte mich noch mal für den
schönen Tag bedanken, den du mir mit deinem Lächeln versüßt hast.
Schlaf gut. Träum süß. Und bis morgen Abend.
Atemu'

Las er und ein Lächeln legte sich auf seine Lippen und er spürte wie ihm warm
im Gesicht wurde.
Er mochte sein Lächeln wohl wirklich.
Noch nie hatte jemand so etwas zu Yugi gesagt. Aber... warum sagte oder besser
schrieb Atemu ihm so etwas? Weil er ihn aufmuntern wollte?
Aber das war im Grunde egal. Yugi gefiel es, wenn Atemu das tat und er würde
sich sicherlich nicht beschweren.
Mit roten Wangen und klopfendem Herzen verfasste er eine Antwort an Atemu.

'Ach was, ich habe zu danken. Das waren die schönsten Stunden meines Lebens.
Süße Träume hab ich leider selten. Du hast scheinbar nicht oft Zeit, meine
Träume zu besuchen.
Also liegt es an dir. XP
Ich kann morgen kaum erwarten.
Schlaf du auch gut. Träum was schönes.
Yugi'

Er legte das Handy beiseite und mit einem verträumten Lächeln auf den Lippen
kuschelte er sich ins Kissen und zog die Decke bis an die Ohren.
Er warf einen letzten Blick auf das Poster von Atemu, dass er so liebte.
„Schlaf gut.“, hauchte er noch, während ihm schon die Augen zufielen und er
keine 2 Minuten später fest eingeschlafen war.




Atemu hingegen stand grade unter der Dusche, als sein Handy den Eingang einer
Nachricht verkündete.
Schnell befreite er sich von den letzen Schaumresten, ehe er das Wasser
ausstellte, nach dem Handtuch griff, es sich um die Hüfte wickelte und aus der
Dusche kam.
Er nahm sein Handy, welches auf einem Hocker lag.
Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus, sodass seine Ohren Besuch
bekamen, als er die Nachricht las. „Süße Träume hab ich leider selten. Du
hast scheinbar nicht oft Zeit meine Träume zu besuchen. Also liegt es an
dir.“, las er laut vor und er spürte, wie ihm auf einmal so leicht und
kribbelig wurde.
„Ob der kleine weiß, dass er grade ziemlich heftig mit mir geflirtet hat? Ich
glaub, dass werd ich ihn morgen mal fragen, wenn ich ihm anrufe.“ Schmunzelnd
ging er ins Schlafzimmer und nahm sich noch eine frische Shorts, ehe er den
Fernseher einschaltete und sich in sein Bett legte.
Er zappte eine Weile durch seine 89 Kanäle, doch... es war nicht wirklich
etwas, was ihn interessierte.
So wurde das Gerät wieder ausgemacht und seufzend warf der Sänger einen Blick
auf die Seite, wo Yugi gestern geschlafen hatte. Es war schon merkwürdig. Seit
dieser weg war, fühlte er sich noch einsamer.
Er zog das andere Kissen an sich und kuschelte sich in den weichen Stoff.
Wie gern hätte er jemanden an seiner Seite, an den er sich schmiegen konnte,
der ihn in den Arm nahm, der mit ihm Zärtlichkeiten austauschte.
Wie gern würde er, dass Yugi dieser jemand war.
Doch... was, wenn er ihn nehmen würde, weil er da war. Weil er sicherlich dazu
bereit wäre. Was wenn er sich gar nicht verliebt hatte, sondern seinem
Unterbewusstsein nur wichtig war, nicht mehr allein zu sein.
Das wollte er dem Kleinen einfach nicht antun.
Er konnte diesem zarten Wesen einfach nicht so etwas antun.
Hoffentlich würde er bei dem kommenden Treffen merken, was er nun für Yugi
wirklich fühlte.
Er hoffte es aus tiefsten Herzen, dass es wirklich Liebe war, was er da
spürte.
Dass er sich nach dem Jungen sehnte, weil er sich in ihn verliebt hatte.
Atemu war so in Gedanken versunken, dass er nicht mitbekam, wie ihm die Augen
zufielen.
Erschöpft von der Probe und diesen Gefühlschaos sank er in einen tiefen,
traumlosen Schlaf.


Chapter 6
Ende




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