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Kapitel 5: Pain
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Autor: TeufelchenYugi (Jessica Gerwat)
BL:
Warnung: Lemon/Lime, Drama, Romantik, Dark, Death
Pairing: Atemu x Yugi (Haupt), Seto x Jonouchi (Neben)
Reden : „....“
Denken: //....//
Chapter 5/15?
D: Alle Charas gehören Kazuki Takahashi. Ich habe sie mir lediglich
ausgeliehen.
Ich bekomme kein Geld und auch sonst nix dafür.




Chapter 5
Pain


Nach gut einer Stunde Fahrt hielten sie vor einem hübschen Einfamilienhaus,
welches in einem zarten Hellblau leuchtete.
„So, da währen wir Yugi!“, der Angesprochene sah zu dem Sänger, welcher
sich abschnallte und schließlich mit einem Lächeln, welches er seinem Gast
schenkte, ausstieg.
Er ging um das Auto herum und öffnete dem sich ebenfalls abschnallendem Yugi
die Türe.
„Dankeschön!“, lächelnd stieg Yugi aus und sah sich auf dem kleinen
Grundstück um.
„Ich dachte immer, ihr Popstars lebt in halben Schlössern.", bekundete er
seine Verwunderung über diese doch recht gewöhnliche Behausung Atemus.
„Njaa... die meisten tun das sicher auch. Allein schon Seto und Jonouchi
gehören dazu. Ich jedoch halte nicht sehr viel davon, alles Verschwendung.
Warum soll ein Einzelner in 'nem Haus mit 10 Zimmern oder mehr leben? Dieses
Häuschen gefiel mir gleich als ich es sah und so habe ich es gekauft. Nur den
Garten habe ich hinten raus noch vergrößern lassen, um eine Sauna und einen
Whirlpool bauen lassen zu können.“
Während Yugi seinen Rucksack aus dem Kofferraum holte lauschte er Atemus
Worten. „Wow! Du hast einen Whirlpool?“, Yugi sah ihn mit großen Augen an.
Aus seinem Gesicht sah man, wie begierig er darauf war, dieses Badeerlebnis
auszuprobieren.
Schmunzelnd nahm Atemu die Hand des anderen und zog ihn zum Haus.
„Wir können gerne vor dem Schlafen etwas darin entspannen, wenn du möchtest
Yugi!“
„AU JA! ...Ähmm... ich... ich meine, wenn ich darf?“
„Natürlich, sonst würde ich ja es ja nicht sagen!“, lachte Atemu, als er
das rote Gesicht des Kleineren sah. „Aber erst einmal essen wir etwas... magst
du Curry?“
„Ich liebe Curry!“, platzte Yugi sofort heraus während Atemu die Haustür
hinter ihnen schloss.
Sie zogen sich die Schuhe aus und Atemu führte seinen Gast als erstes durch
sein bescheidenes Haus. Dieses hatte sechs Zimmer: ein Gäste-WC, Wohnzimmer und
Küche im Erdgeschoss, Badezimmer und Schlafzimmer im ersten Stock und
schließlich der letzte Raum, welcher der Dachboden war.
Yugi stellte fest, dass Atemu ein Fan des traditionellen Japans zu sein schien,
denn seine Küche erinnerte in der Farbwahl der Wände und der Einrichtung sehr
daran.
Aber es gefiel Yugi, ebenso wie das Wohnzimmer und auch das Badezimmer in
welchem sie nun standen.
Letzteres jedoch erinnerte ihn eher an das Land der Pharaonen: sandfarbener
Boden, blau, gold, schwarz, weiß; all diese Farben fand man wieder. Zudem war
es auch in der Einrichtung unverkennbar, dass hier ein richtiger Fan, oder auch
Liebhaber, der altägyptischen Kultur lebte.
„Wow... und ich dachte, das Wohnzimmer wäre nicht mehr zu toppen!“,
bekundete Yugi staunend seine Bewunderung.
„Wenn dir das schon gefällt, dann warte bis du mein Schlafzimmer gesehen
hast! Es ist der größte Raum, doppelt so groß wie das Wohnzimmer und mein
Lieblingsraum.“, sprach Atemu, schmunzelnd und schwärmerisch. Yugi folgte ihm
zu der Tür gegenüber, welche Atemu öffnete, sodass sie gemeinsam eintreten
konnten.
Atemu hatte Recht gehabt, der Rest war nichts im Vergleich zu diesem Zimmer. Es
war wie die Küche eher Japanisch eingerichtet und bestand aus zwei Teilen, die
durch eine Trennwand aus Papier in zwei Bereiche aufgeteilt wurden. Die vordere
Hälfte war mit dem Schrank und dem großen Spiegel zum Anziehen gedacht. Die
zweite Hälfte wurde eigentlich komplett von einem riesigen wunderschönen Bett
eingenommen, das unglaublich weich und gemütlich aussah. Unmengen an Kissen
lagen darauf und es war fast unmöglich, der Versuchung zu widerstehen sich dort
hinauf fallen zu lassen.
„Das ist riesig!“, platzte es aus Yugi heraus, als er vor dem Bett stand und
es in voller Größe sah.
„Das ist auch mein liebstes Möbelstück im Haus, drei mal drei Meter groß
und eine Spezialanfertigung. Ich... bin als Kind oft aus dem Bett gefallen, das
kann mir mit dem Bett nicht passieren.“, grinste der Ältere breit, was Yugi
schmunzeln lies.
„So... nachdem du nun alles gesehen hast, wie wär’s, wollen wir uns ans
Kochen machen?“
„Klar.“, und schon machten sie sich auf den Weg in die Küche um sich mit
ihrem Abendessen zu befassen.

Das gemeinsame Kochen machte beiden viel Spaß und es schien so, als würden sie
sich Jahre kennen, so vertraut gingen sie miteinander um. Sie lachten viel und
Atemu spürte, dass er Yugi öfter als nötig berührte. Er wuschelte ihm sogar
ein paar Mal durchs Haar nur um ihn so unauffällig berühren zu können. Doch
er wusste nicht, dass Yugi das keineswegs unangenehm war. Er genoss es und
spürte oft, wie seine Wangen heiß wurden. Zum Beispiel, als er sich bückte um
eine Kartoffelschale aufzuheben und er dabei mit seinen Po an den des Sängers
stieß.
Es war seit ihrer ersten Minute etwas besonderes zwischen ihnen. Sie fühlten
sich wohl in der Gegenwart des anderen doch... war Atemu sich noch unsicher
wodurch es ausgelöst wurde.
Yugi hingegen wusste es, hatte er doch bisher nur für Atemu geschwärmt, nun
war er in ihn verliebt - bis über beide Ohren.
Als sie nach gut einer Stunde beim Essen waren, bemerkte Yugi nicht, wie er den
Herrn des Hauses seit gut zehn Minuten ansah. Verträumt achtete er auf jede
seiner Bewegungen und kam selber kaum zum Essen um ja nichts zu verpassen. Erst
als dieser das bemerkte und seinen Gast ansah und ihm ein sanftes Lächeln
schenkte, wandte sich Yugi errötend seinem eigenen Teller zu.
Nun war es Atemu, der den Kleineren beim Essen beobachtete, doch noch während
er das tat, wunderte er sich über sich selbst. Als er sich wieder seinem Essen
widmete fragte er sich, warum er sich nach nicht mal einem Tag so angezogen von
seinem Gast fühlte. War er etwa in dieses süße, zauberhafte Wesen verliebt?
Hatte er das gefunden, wonach sich sein Herz so sehr gesehnt hatte?
„Atemu?“
„Hm?“, er sah zu Yugi, der seinen leeren Teller von sich schob und ihn
verlegen ansah.
„Darf ich dich etwas fragen?“
„Sicher!“
„Findest du es... gar nicht schlimm mit mir? Ekelst du dich nicht... ich
meine...!“
„Nein!“, wurde er mit einer klaren Stimme unterbrochen, die keinen Zweifel
zuließ.
„Aber... ich bin doch... ich meine, hat man dir gesagt was...?“, wieder
wurde Yugi unterbrochen.
„Ja, das hat man mir gesagt, aber ich bin nicht oberflächlich oder verurteile
Menschen wegen ihrer Herkunft oder ihrer Krankheiten.“, der Ältere lächelte,
als er das sagte und nahm die Hand des 17-Jährigen, welcher daraufhin leicht
errötete.
„Du bist ein wunderbarer Mensch, Yugi. Sicher ist die Gesellschaft geprägt
von Menschen, welche meinen sie seien etwas Besseres, nur weil sie von einem
schlimmen Schicksal verschont bleiben oder einfach nur Glück haben. Ich gehöre
nicht dazu. Das werde ich auch nie. Und nun, wie wäre es... wollen wir zusammen
in den Whirlpool, oder magst du nicht?“
„DOCH!“, platzte Yugi mit einem Lächeln heraus.
„Na dann komm mal, Aibou!“



Dieses Wort "Aibou", wie Atemu ihn genannt hatte, schwirrte Yugi die ganze Zeit
über im Kopf umher, während er sich im Badezimmer umzog. Atemu hatte ihm eine
Badeschorz von sich geliehen, welche er beim Laufen festhalten musste, damit sie
nicht über seinen Po nach unten rutschte. Sie war ihm auch etwas zu lang und
ging ihm bis über's Knie, aber schließlich würde er ja im Whirlpool sitzen
und nicht wandern.
Als er aus dem Bad kam wartete sein Schwarm schon sehnsüchtig vor der Tür und
beide bemerkten nicht wie sie den anderen musterten.
//Er... sieht... so sexy aus.//, war Yugis einziger Gedanke. Er hatte einen
Zeitungsausschnitt, auf dem Atemu mit freiem Oberkörper aus weichen Kissen mit
einem 'ich bin so einsam'-Blick in die Kamera sah. Das war schon umwerfend, ihn
aber in natura zu sehen... wie sich seine Brust hebte und senkte, ausgelöst
durch die gleichmäßigen Atemzüge, und die Wärme seines Körpers zu spüren,
das alles ließ Yugis Puls rasen.
„Lass uns gehen, sonst frieren wir noch an!“, unterbrach Atemu, der sich als
Erster wieder fasste, mit roten Wangen die Stille.
„Ja... stimmt!“, antwortete der Kleinere nicht weniger verlegen und folgte
seinem Gastgeber in den Garten, wobei er darauf achtete die Hose nicht zu
verlieren.

Sie saßen nun schon gut eine Viertelstunde in dem sprudelnden Wasser und sahen
in den Sternenhimmel hinauf.
Worte hatten sie kaum gewechselt, seit mehreren Minuten.
In ihren Gedanken gefangen dachten beide über die Erlebnisse des Tages nach.
Atemu erinnerte sich an den Moment im Auto, in welchem er den jungen Mann, Yugi,
dem er eigentlich nur einen Herzenswunsch erfüllen sollte, beinahe geküsst
hätte.
Yugi war etwas Besonderes, ohne Frage: sein Aussehen, sein Charakter, nein sein
ganzes Wesen.
„Ich liebe die Sterne!“
Yugis Seufzen riss den Sänger aus seinen Grübeleien.
„Was? Entschuldige, ich war gerade in Gedanken, Yugi. Was hast du gesagt?“
„Nicht schlimm, hab' mehr so vor mich hin gesprochen. Aber... um deine Frage
zu beantworten: ich sagte, dass ich die Sterne liebe.", wandte sich der Kleinere
nun lächelnd an den anderen.
Kurz sah Atemu in den Nachthimmel und schließlich mit einem Lächeln in die
großen Augen seines Gegenübers.
„Hat das einen bestimmten Grund? Nicht, dass ich sie nicht auch mag, aber es
interessiert mich.“
Sein kleiner Besucher schien überrascht über diese Frage, lächelte aber
sanft, als er den Blick erneut gen Himmel richtete und auf die gestellte Frage
antwortete: „Sie sind die Seelen derer, die sich mutig ihrem Schicksal
stellten. Sie stiegen, nachdem ihre Körper tot waren, hinauf um den Menschen zu
zeigen, dass es selbst in der schwärzesten Zeit, in den am ausweglosesten
erscheinenden Situationen, immer ein Licht gibt, das dir hilft. Es zeigt dir den
Weg und lässt das Schöne im Leben noch heller erscheinen. Ich wünsche mir so
sehr, dass ich, wenn meine Zeit vorbei ist, mich zu ihnen gesellen darf um
allen, die mir wichtig sind, und all denen, die verzweifelt sind, den Weg zum
Licht in ihrem Innersten zu leuchten.“
Atemu hatte Yugis Worte bewegungsunfähig in sich aufgesogen. Dieser Junge war
wirklich etwas Besonderes. Er wusste, dass er ein Virus in sich trug, welches
jederzeit ausbrechen und ihm kurze Zeit später einen leidvollen Tod bescheren
würde und dennoch sprach er davon, anderen nach dem seinem Tod helfen zu
wollen, dass sie glücklich werden.
„Glaub mir Yugi, wenn das jemand verdient hat dort oben zu leuchten, dann
du!“, seine Stimme zitterte, als er dies zu dem Kleineren sagte. Seit langem
waren seine Gefühle nicht so aufgewühlt gewesen.
„Meinst du wirklich?“, ein schüchtern-verlegenes Lächeln lag auf Yugis
Lippen, als er seinen Blick wieder seinem Gegenüber zuwandte. Ein Nicken mit
erkämpftem Lächeln war die Antwort.
„Yugi?“
„Ja?“
„Wie... wodurch... Ich meine...“
„Wie ich infiziert wurde?“
Atemu war geschockt, als er hörte wie dieses zarte Wesen seine Frage beendete.
Gerade so, als würden sie von einer Erkältung sprechen. Ein Nicken war
deswegen alles, was er zustande brachte.
„Ich war damals fünf Jahre alt. Meine Mama und ich waren unterwegs, um Papa
von der Arbeit abzuholen. Ich nahm wie immer meinen Fußball mit und naja, auf
dem Weg dorthin traf Mama eine Schulfreundin und als sie sich unterhielten wurde
mir langweilig und ich begann mit meinem Ball zu spielen. Zwei große Jungs
machten sich aber einen Spaß daraus, ihn im Vorbeigehen weg zu schießen. Ich
rannte hinterher, auf die Straße. Das letzte, was ich sah, war ein Auto, dann
wurde es schwarz. Im Krankenhaus, als ich wach wurde, hatten Mama und Papa, die
neben meinen Bett saßen, rotgeweinte Augen. Als ich sagte, dass es mir gut
ginge und sie nicht zu weinen bräuchten, weinte Mama noch schlimmer.
Ich dachte, dass sie bald nicht mehr weinen brauchte wenn mein Bein, was ich
beinahe verloren hätte, nur schnell wieder gesund werden würde. Doch sie wurde
immer trauriger, um so besser es mir ging. Auch als ich wieder ganz normal
laufen konnte, hörte sie nicht auf, immer und immer wieder unter Tränen
zusammen zu brechen.
Erst mit 8 Jahren erfuhr ich warum. Um mein Leben zu retten gaben mir die Ärzte
damals Blutkonserven. Eine davon... war von einem HIV-Patienten, welche
eigentlich für Tests gedacht gewesen war. Man merkte es erst drei Tage nachdem
ich sie bekommen hatte, als man feststelte, dass eine nicht infizierte Konserve
im Labor zum Testen angekommen war.“
Während Yugi seine Geschichte erzählte, staunte Atemu immer wieder über die
Gefasstheit des Jungen vor sich und dass es diesem scheinbar nichts auszumachen
schien, was er nun dank der Ärzte durchleiden musste.
„Verspürst du... keinerlei Zorn? Ich meine, du musst diesen Ärzten doch das
Schlimmste wünschen.“
Atemu jedenfalls spürte, wie die Wut auf die Ärzte in sich aufkochte. Weil sie
es nicht für nötig gehalten hatten, Ordnung in ihren Blutkonserven zu halten,
war das Leben eines so wunderbaren Menschen zerstört worden und würde enden,
ehe es richtig begonnen hatte.
„Am Anfang war ich das. Aber mir wurde klar dass, wenn ich diesen Ärzten nun
die Pest an den Hals wünschte und sie bis zu meinem Tod hassen würde, ich
davon auch nicht wieder gesund werden würde. Verstehst du? Wenn ich das kurze
Leben, dass ich habe, mit Hass, Verzweiflung und Depressionen fülle, dann
könnte ich mein Leben auch gleich beenden, denn was hätte ich dann davon? Es
sind auch nur Menschen, Atemu, auch wenn man sie häufig als 'Götter in weiss'
bezeichnet. Und Menschen machen nun einmal Fehler, auch wenn einige niemals
geschehen dürften.“
Dieser Mensch, den er heute kennengelernt hatte, würde sich wohl bis in alle
Ewigkeiten in seinem Herzen einen festen Platz haben. Das wusste Atemu nun mit
Sicherheit. Er würde wohl nie wieder einen Menschen mit solch einem
Verständnis und einem so großen Herzen begegnen, wie es bei Yugi der Fall
war.


Es folgten Minuten in denen keiner etwas sagte. Erst eine Kirchenglocke, die
nicht weit entfernt schien, unterbrach schließlich die Stille. Mit jedem
Glockenschlag bedachte Yugi einem der hellsten Sterne am Himmel.
/1,2,3,4,5,6,7,8,9,10/ 10 Uhr war es also. Es war lange her das er bis 10 Uhr
wach gewesen war. Meist ging er ja direkt nach der Einnahme seiner Tabletten
schlafen.
Momentmal.... 10 Uhr?
„MEINE TABLETTEN!“ schrie er sprang erschrocken auf und Atemu hatte
plötzlich die Aussicht auf einen wunderschönen festen nackten Po. Er konnte
förmlich spüren wie heiß Yugis Wangen wurden was ihn schmunzeln lies. Aber
der Anblick war kein schlechter das musste er schon zugeben. Doch leider
verschwand er viel zu schnell den Yugi griff in das Wasser und zog die Hose
wieder nach oben.
„Ich... ich muss meine Tabletten nehmen das hätte ich schon vor einer Stunde
tun sollen!“ stotterte er verlegen mit dem Rücken zu Atemu.
„Oh.. ja natürlich das ist wirklich wichtig.“ fasste sich nun auch der
andere, stand auf und stieg aus dem Pool um zur Bank zu gehen und für sie beide
die mitgenommen Handtücher zu holen.
Als er zu Yugi kam um ihn seines zu geben war dieser immer noch rot. Um ihn
nicht noch mehr in Verlegenheit zu bringen ging der Sänger nicht weiter darauf
ein und drückte es ihm in die Hand. Er rubbelte sich selbst mit dem anderen
trocken.
Nachdem auch der Kleinere sich abgetrocknet hatte gingen sie zurück in das Haus
und ins Schlafzimmer von Atemu, wo Yugi seine Tasche abgestellt hatte.
„Darf ich vielleicht ein glas Wasser haben?“
„Ja natürlich Moment!“
und während der Sänger das Zimmer verlies holte Yugi aus seiner Tasche seine
Tablettenschachteln. Wie jeden Abend drückte er die 6 Tabletten aus den
Verpackungen und steckte diese schließlich wieder in seine Tasche zurück.
„So bitteschön!“ die 6 Tabletten lagen auf einem der beiden Nachttische und
Atemu sah sie an und ihm wurde ganz anders als er Yugi das Wasserglas gab und
anschließend zusah, wie der Kleine eine Tablette nach der anderen schluckte.
„Nimmst du die schon seit du 5 bist?“
„Nein.. seit ich 6 bin davor musste ich alle 2 Tage ins Krankenhaus und sie
haben mir Spritzen gegeben weil ich die Tabletten nicht nehmen wollte. Aber..
weil diese Spritzen starke Nebenwirkungen hatten und ich zur Schule musste,
musste ich wohl oder übel lernen die Teile zu schlucken.“
„Verstehe...“ der Ältere stellte sich grade vor wie man einem Kind wohl
beibringt ohne ihm zusagen warum, das er jeden tag diese Menge Tabletten
schlucken muss.
Ein Gähnen Yugis lies ihn zu diesem schauen und er musste lächeln als er sah
wie dieser sich die Augen rieb.
„Was ist? Würde es dich stören mit mir in diesem Traum von einem Bett zu
schlafen?“ Große leuchtende Augen, welche auf roten Wangen saßen, sahen ihn
nun an. Sein Gast schien kurz zu zögern schüttelte dann aber den kopf.
„Gut.. dann gehe ich schnell zähne Putzen.“ und schon war Atemu mit einer
fischen Shorts, welcher er zuvor aus dem Schrank geholt hatte, im Badezimmer
verschwunden.
Das Herz des Kleinen machte einen Hüpfer als er sich seine Shorts und sein
Schlaf T-shirt aus seiner Tasche zog und hinein schlüpfte. Er nahm das
Kätzchen, welches er heute von Atemu bekommen hatte als dieser gerade ins
Zimmer zurück kam.
„So du kannst dann ins Bad.“
„Ja, danke. Darf ich die Kleine auch mit ins Bett nehmen?“
„Natürlich das Bett ist ja groß genug!“ schmunzelte er den Kleinen Engel
an, worauf dieser ihm eines seiner süßesten Lächeln schenkte, bevor er mit
seiner Zahbürste und Zahnpasta bewaffnet ins Bad verschwand.
„Wie kann ein einzelner Junge nur so süß sein?“ er nahm das
Plüschkätzchen und ging damit zum Bett. Er schüttelte die große Decke auf
und schlüpfte hinein. Das kleine Kätzchen legte er auf das Kissen neben sich,
welches in dieser Nacht Yugi gehören würde. Er war richtig glücklich
darüber, dass er heute Nacht solch einen Schatz neben sich haben würde. Dieses
große Bett war zwar recht schön doch.. manchmal kam er sich auch etwas
verloren darin vor so ganz allein.
„Da bin ich wieder.“ Yugis Wangen waren vor Aufregung und Freude immer noch
gerötet als er zurück kam und er zur Tasche ging um sein Waschzeug zurück zu
packen.
„Das Bett und dein Kätzchen warten schon auf dich!“ //Und ich auch.// doch
diesen Gedanken sprach er lieber nicht laut aus. Zumal er selbst sich wunderte
wie er zu diesem Gedanken überhaupt kam. Stattdessen sah er Yugi zu, wieder
dieser auf das Bett krabbelte und neben ihm unter die Decke schlüpfte.
„Das war der schönste Tag meines Lebens Atemu. Ich werde ihn nie
vergessen!“
„Ja, für mich war auch sehr schön Yugi. Wirklich.“ schmunzelnd sah er zu
wie Yugi sich an das Kätzchen kuschelte.
„Morgen frühstücken wir noch schön gemeinsam bevor ich dich deinen Eltern
übergeben. Sie werden ihren kleinen Engel sicherlich schon vermissen.“
Bei diesen Worten versteckte Yugi sein Gesicht etwas tiefer in der Decke damit
Atemu nicht sah wie er schon wieder errötete.
„Gute Nacht !“ nuschelte er und nachdem auch Atemu dem Kleinen lächelnd
eine gute Nacht gewünscht hatte, knipste er das Nachttischlicht aus und
kuschelte sich in die decke.
Es dauerte nicht lange und beide waren erschöpft von dem schönen Tag
eingeschlafen.

Sie hatten noch nicht lange geschlafen als Atemu aus einem Traum mit Yugi
gerissen wurde. Der begann nicht ganz jugendfrei zu werden als dieser, der in
seinem Traum so zärtlich zu ihm gewesen war, aus dem Bett und aus dem Zimmer
stürmte.
Verschlafen setzte Atemu sich auf und sah sich verwirt um bis er plötzlich ein
Würgen hörte was aus dem Bad kam. Sofort war er hellwach.
//Yugi?// er stand auf und eilte zum Bad. Als er bei diesem ankam sah er wie
sein kleiner Gast über der Kloschüssel hing und sich übergab.
„Yugi ist.. alles ok?“ der Angesprochene blickte auf und nickte.
„Tabletten..!“ brachte er nur heraus ehe er sich wieder in der Kloschüssel
vertiefte.
Nachdem Atemu kurz überlegend, wie er dem Kleineren den helfen könnte, kam ihm
eine Idee und er ging in die Küche um für Yugi den Tee zu kochen, den er bei
Magenbeschwerden von klein auf immer getrunken hatte.
Noch in der Küche hörte er seinen kleinen Gast würgen und er seufzte tief.
Warum nur musste der Kleine so leiden?
War sein Schicksal nicht schon schlimm genug? Musste er auch noch von den
Nebenwirkungen der Tabletten gequält werden? Und wieder bemerkte er wie dieser
Junge scheinbar das Einzigste zu sein schien, was noch in seinem Kopf umher
spukte. Er erwischte sich wie er sich tatsächlich fragte ob er Yugi noch einmal
wieder sehen würde, nachdem er ihn morgen abgesetzt hatte.
Den Tee aufgegossen machte er sich schließlich auf den Weg zurück ins
Schlafzimmer und stieß dabei fast mit Yugi zusammen, der aus dem Bad kam und
seine Zahnbürste in der Hand hatte.
„Geht´s wieder Yugi?“ besorgt sah er zu ihm herunter, denn sein Gast war
schon etwas blass um die Nasenspitze.
„Ja, mach dir keine Gedanken. Das habe ich drei bis vier mal die Woche dass
mein Magen sich gegen die Tabletten sträubt. Ich bin also dran gewöhnt!“ So
ganz schien er den Sänger nicht beruhigt zu haben. Wie sollte er wissen das
Atemu diese Worte nur noch mehr aufwühlten.
Ihm tat der Kleine von Minute zu Minute mehr Leid. Irgendwie spürte er einen
Kloß in seinem Hals, denn er nur mit viel Mühe herunterschlucken konnte.
Mit einem Lächeln auf den Lippen, welches er sich mühsam erkämpft hatte, kam
der Sänger mit seinen Besucher im Schlafzimmer an und als dieser seine
Zahnbürste weggepackt hatte und sich auf das Bett setzte, viel Atemu plötzlich
die Tasse Tee in seiner Hand wieder ein.
Er setzte sich neben den anderen und gab sie ihm in die Hand.
„Der Tee hilft mir immer gut bei Magenbeschwerden. Altes Familienrezept“
„Oh. Das ist aber lieb. Dankeschön!“ vorsichtig nahm er den ersten Schluck.

„Er schmeckt nicht besonders aber er hilft wirklich. „
„Och es geht... ich habe schon schlimmeres zu mir genommen Dagegen ist das ein
Vier-Sterne-Tee.“ kaum hatte er zu Ende gesprochen begann Atemu zu lachen.
„Du bist wirklich was besonderes Aibou.“
„Da wieder!“
„Was?“ fragend sah er Yugi an.
„Du hast mich grade wieder Aibou genannt!“
„Aibou?“ nun musste Atemu scharf nachdenken. Ja doch stimmt. Aber er hatte
dies eigentlich unbewusst gesagt. Nur warum? Doch dann kam ihm die Erklärung.
„Weist du.. seit dem ersten Moment habe ich das Gefühl dich schon ewig zu
kennen. Nicht einmal mit Jonouchi habe ich mich nach so kurzer Zeit SO gut
verstanden. Aber.. zwischen uns beiden scheint was Besonderes zu sein und ich
mag dich wirklich gern Yugi. Es würde mich freuen wenn wir nach diesem treffen
auch weiterhin in Kontakt bleiben könnten. Was meinst du? Wollen wir Freunde
werden?“
Yugis Augen begannen zu strahlen. Sie leuchteten mit den Sternen um die Wette
und ein glückliches Lächeln legte sich auf seine Lippen als er nickte.
„Ja. Das würde mich sehr freuen Atemu. Sehr...“ Der Sänger lächelte sanft
und stupste mit seinem Finger hauchzart gegen die Nase des Kleineren.
„Und.. darf ich dich weiterhin Aibou nennen?“
„Ja das darfst du... aber nur du und niemand anders!“ Yugi spürte den drang
in sich, sich dem anderen um den Hals zu werfen was er sich aber nicht traute,
da er Angst vor der Reaktion des Älteren hatte. Umso überraschter war er, als
dieser ihn in seine Arme schloss und ihn vorsichtig, so als wäre sein Aibou aus
zerbrechlichem Porzellan, an sich drückte.
Beide hatten leicht gerötete Wangen, als sie die Umarmung schließlich wieder
lösten uns sahen sich kurze Zeit schweigend an.
„Was hältst du davon wenn wir noch etwas schlafen?“ unterbrach Atemu
letzten Endes das Schweigen und Yugi sah auf die Uhr. Es war ja grade mal kurz
nach 3 und so nickte er lächelnd.
Schnell trank er den Tee aus und krabbelte zurück unter die Decke, wo sein neu
gewonnener Freund schon lag und ihn lächelnd ansah.
„Schlaf gut, Aibou.“
„Du auch, Atemu.“
Ein letztes Lächeln für den anderen auf den Lippen und sie kuschelten sich in
die Decke.
Nach ein paar Minuten waren beide wieder eingeschlafen und sollten bis zum
Morgen auch nicht wieder aufwachen.



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